Hoi An
Das bezaubernde kleine Hafenstädtchen mit viel Charme liegt 30 km südlich von Danang und gilt als eine der schönsten Kleinstädte Vietnams. Während des Krieges blieb die Stadt zum Glück fast komplett verschont, so dass sie aus architektonischer Sicht eine Perle an der Küste Vietnams ist und Einblicke in die damalige Zeit ermöglicht. Besonders die vielen mittelalterlichen Handelshäuser der Chinesen und Japaner - dicht an dicht – bezaubern die Besucher mit Ihrem Flair. Nicht umsonst zählt Hoi An zum Unesco Weltkulturerbe. Besonders abends, wenn tausende Lampions die Stadt erhellen sollten Sie hier flanieren und in einem der kleinen Restaurants am Fluss den Anblick genießen.
Die von Künstlern beliebte Stadt ist außerdem bekannt für maßgeschneiderte Kleidung, die Sie in bester Handarbeit zum kleinen Preis meist schon am nächsten Tag abholen können.
Viel besucht ist auch die japanische Brücke, die eine eigene Geschichte besitzt. Das 18 m lange Bauwerk steht für die Grenze, der getrennt voneinander errichteten Wohnviertel von Chinesen und Japanern. Die an den Enden positionierten Affen- und Hundeskulpturen sollen Indizien dafür sein, dass die Brücke im Jahr des Affen begonnen (1593) und im Jahr des Hundes 2 Jahre später beendet worden ist.
Charakteristisch für Hoi An sind außerdem die Versammlungshäuser und die Herstellung von Papierlampions, die in der „ Hoi An Legendaray Night“ jeden Monat zur Vollmondnacht die Stadt in warmen Licht erstrahlen lassen. Dass sich die in der Stadt präsentierte Kultur ohne Probleme mit einem erholsamen Badeurlaub kombinieren lässt, beweisen die nur ca. 5 km entfernten weißen Strände am Meer.
Nicht nur die Altstadt Hoi Ans ist einen ausgiebigen Besuch wert, sondern auch die 40 km entfernte Tempelstadt My Son mit den jahrtausend alten Bauwerken der Cham-Kultur.